Projektvorschläge für eine Kooperation mit SEILER JUWELIER Basel
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Variante 1 - Stillstand als Luxus
In einer Welt permanenter Beschleunigung wird Ruhe zu einer wertvollen Qualität. Die Serie versteht Architektur als Ort des Innehaltens. Ohne Dramatik, ohne Inszenierung. Der Blick verweilt, Zeit verliert ihre Eile. Die Arbeiten zeigen Räume, die nichts behaupten. Linien treffen aufeinander, Flächen stehen nebeneinander, Licht fällt ein. Architektur tritt zurück und lässt etwas entstehen, das schwer zu benennen ist, aber sofort spürbar wird. Es geht nicht um Bewegung, sondern um Ruhe. Die Motive geben nichts vor, sie lassen Raum für Wahrnehmung, für eigene Gedanken, für ein langsameres Sehen.
Variante 2 - Basel - Stadt in der Gegenwart
Hier löst sich Basels Architektur von ihrem reinem Zweck. Sie wird zum bloßen Spiel aus Form, Farbe und Licht. Die Serie sucht nach einer grafischen Ordnung, die unter dem ständigen Treiben der Stadt verborgen liegt. Keine große Show, keine Effekthascherei – nur die klare, stille Struktur. Die Motive erzwingen fast schon eine Pause. Dort, wo harte Flächen auf Schatten treffen oder eine Kurve den Raum plötzlich neu schneidet, entsteht eine Präsenz jenseits des Baulichen. Es ist eine Arbeit für alle, die das Wesentliche suchen und schätzen, was bleibt, wenn die Hektik des Alltags für einen Augenblick verstummt.
Variante 3 - Im Goldton
Für dieses Projekt werden ausgewählte Arbeiten auf gebürstetem, goldfarbenem Aluminium gedruckt. Das Material ist kein Effekt, sondern Teil der Arbeit. Die Fotografien zeigen moderne Architektur in reduzierter Form. Linien, Flächen, Licht. Auf der matten Oberfläche verschiebt sich ihre Wirkung. Je nach Blickwinkel tritt das Bild zurück oder kommt näher. Es verändert sich, ohne unruhig zu werden. Der Goldton wirkt dabei nicht glänzend oder ornamental. Er bleibt ruhig, beinahe sachlich. Als Träger bringt er Tiefe ins Bild, ohne sich in den Vordergrund zu schieben. Architektur und Material stehen gleichberechtigt nebeneinander. In Verbindung mit den Formen und Strukturen der Bildsprache entsteht eine eigene Spannung.
Variante 4 mit direktem Bezug zur Art Basel 2026
Entwurf - Einladung zur Vernissage: Die Ästhetik der bleibenden Form
Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Freunde des Hauses Seiler,
wahre Eleganz offenbart sich oft in der Reduktion auf das Wesentliche. Wir laden Sie herzlich ein, einen Abend lang die faszinierende Verbindung zwischen hochwertiger Uhrmacherkunst, exklusivem Schmuckdesign und moderner Architektur-Fotokunst zu erkunden. Inmitten kuratierter Zeitmesser sowie erlesener Juwelen präsentieren wir ausgewählte Werke des Fotokünstlers Harry Lieber.
Dessen Arbeiten gehen weit über das bloße Abbilden hinaus. Er extrahiert aus markanten Bauwerken völlig neue, eigenständige Visionen. Diese Schöpfungen zeichnen sich durch eine prägnante Formsprache aus, die in ihrer Klarheit perfekt mit dem Glanz ikonischer Edelsteine sowie edler Metalle harmoniert. Erleben Sie eine Atmosphäre voller Unbeschwertheit, in der wir gemeinsam über das Zusammenspiel von Licht, Struktur und Materialität philosophieren.
Der Künstler wird persönlich anwesend sein, um Einblicke in seine kreative Metamorphose des Gegebenen zu geben. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen bei einem Glas Champagner neue Perspektiven auf das Thema Ästhetik zu entdecken.
Anmerkung: Kommt Variante 4 zum Zuge, sollte der Einladungstext entsprechend angepasst werden