Im Goldton

Für dieses Projekt werden ausgewählte Arbeiten auf gebürstetem, goldfarbenem Aluminium gedruckt. Die Arbeiten greifen die Materialität und Oberflächenwirkung hochwertiger Schmuckstücke und Uhren auf und übersetzen sie in eine ruhige, architektonische Bildsprache.

Das Material ist kein Effekt, sondern Teil der Arbeit. Die Fotografien zeigen moderne Architektur in reduzierter Form. Linien, Flächen, Licht. Auf der matten Oberfläche verschiebt sich ihre Wirkung. Je nach Blickwinkel tritt das Bild zurück oder kommt näher. Es verändert sich, ohne unruhig zu werden.

Der Goldton wirkt dabei nicht glänzend oder ornamental und bleibt damit bewusst zurückhaltend und fügt sich selbstverständlich in den Kontext hochwertiger Schmuck- und Uhrenpräsentation ein.

Er bleibt ruhig, beinahe sachlich. Als Träger bringt er Tiefe ins Bild, ohne sich in den Vordergrund zu schieben. Architektur und Material stehen gleichberechtigt nebeneinander.

In Verbindung mit den Formen und Strukturen der Bildsprache entsteht eine eigene Spannung. Die Arbeiten sind als ruhige, präzise gesetzte Serie gedacht, die ihre Wirkung erst im Raum entfaltet. Jede Arbeit ist als eigenständiges Unikat konzipiert und existiert in dieser Form nur einmal.